Asthma

                    Was passiert beim Asthmatiker?

Der grundlegende Unterschied zwischen Asthmatiker und einem Menschen ohne asthmatische Beschwerden besteht darin, dass sich beim Asthma das Lungensystem in einer ständigen Abwehrreaktion befindet. Das Lungensystem ist meist überempfindlich und reagiert auch auf "normale" Reize mit dem beschriebenen Mechanismus, ohne dass man sich bewusst dagegen wehren kann:
Die Bronchien verengen sich und die Schleimhaut schwillt an. Es wird dickflüssiger Schleim produziert. Dadurch transportieren auch die Flimmerhärchen weniger Staub und sonstige Teilchen als sonst zu Mund und Rachen. Es entsteht eine andauernde, chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut.


Die nebenstehende Abbildung zeigt die Gegenüberstellung von einer normalen Lunge und der Lunge eines Asthmatikers.


Welche typischen Beschwerden treten auf?

Neben der ständigen Entzündung, von der der Asthmatiker oft kaum etwas bemerkt, kann es zum akuten Geschehen eines Asthma-Anfalles kommen. Bei einem Asthma-Anfall ist durch eine plötzliche, krampfhafte Verengung der Bronchien bei gleichzeitiger Schleimhautschwellung die Atmung hochgradig eingeschränkt. Besonders das Ausatmen ist nur noch gegen einen Widerstand möglich, es bleibt zuviel Luft in der Lunge zurück. So entsteht das Gefühl der Atemnot.

Neben der anfallsartigen Atemnot treten auch Brummen und Pfeifen beim Atmen auf (Giemen). Mit dem Stethoskop hört der Arzt dann "trockene" Geräusche beim Abhören der Lunge. Weiterhin kann es zu langwierigem Husten mit z.T. glasigem, zähen Auswurf kommen.

Das nebenstehende Bild verdeutlicht noch einmal die Gefahr der zugrundeliegenden Entzündung. Die spürbaren Symptome sind hierbei nur die Spitze eines Eisberges, die eigentliche Gefahr bleibt dagegen unsichtbar!



Neue Wege in der Therapie 
des Asthma bronchiale

 

.....fragen sie in ihrer Apotheke, wir beraten sie gern

zurück