Ernährung bei Übergewicht              

Grundlagen:      

Wer ein für allemal sein Übergewicht loswerden will, sollte sich Zeit nehmen.
Denn: Radikalkuren bringen selten dauerhaften Erfolg. Pfunde, die wir durch radikales Hungern verlieren, kehren meist ebenso schnell wieder zurück. Um tatsächlich schlanker zu werden, hilft nur langfristiges Ändern der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.
Wie das aussehen kann: dazu einige Tipps.

Ernährungsgewohnheiten dauerhaft umstellen:
Dauerhaft abnehmen werden Sie nur, wenn Sie eine Methode finden, bei der Sie keinen Hunger haben, sich wohlfühlen und bei der auch der Genuß nicht zu kurz kommt. Sie meinen, das sei nicht möglich? Weit gefehlt! Wer abnehmen will, sollte dreierlei tun:

Weniger Fett essen:
sichtbares Fett reduzieren, fetthaltige Nahrungsmittel möglichst vom Speiseplan streichen.

Kohlenhydrate fürs Sattessen nützen:
stärke- und ballaststoffreiche Nahrungsmittel bilden den Hauptanteil der Nahrung, Zucker möglichst reduzieren.

Für mehr Bewegung sorgen:
das kurbelt den Stoffwechsel an, macht Spaß und lenkt von Essensgelüsten ab.


In der Praxis bedeutet dies beispielsweise:
statt fetter Wurst und fettem Käse magere Sorten bevorzugen; Sahnesoßen weglassen, dafür viel Gemüse zu einer kleinen Fleisch- oder Fischportion essen; Obst und Gemüse, knackige Salate, Kartoffeln und Vollkornprodukte machen satt und liefern wichtige "Aktivstoffe" wie Vitamine, Mineralstoffe oder auch Ballaststoffe; fettreduzierte Milchprodukte (Joghurt, Dickmilch, Käse) sorgen für Abwechslung auf dem Speiseplan.

"Leere" Kalorien aus Süßigkeiten oder Alkohol meiden. Aber: Seien Sie auch nachsichtig mit sich selbst! Wer ab und zu (aber wirklich nur ab und zu!) ein Stückchen Schokolade nascht, gefährdet damit nicht den Abnahmeerfolg.

Damit kein Hunger aufkommt: Öfter essen!


Einige Verhaltenstipps helfen darüber hinaus beim Abnehmen:

Möglichst fünfmal täglich essen (viele - kleine - Mahlzeiten verhindern Hungergefühle und "Gelüste"): zu den drei
Hauptmahlzeiten morgens, mittags und abends zwei Zwischenmahlzeiten - beispielsweise Obst, Gemüse, Joghurt,
Vollkornkekse, zuckerlose Müsliriegel aus der Apotheke.

Die Abendmahlzeit leicht gestalten, und nicht zu spät essen.

Ausreichend Trinken: Mineralwasser, Tees. Das ist gut für den Kreislauf und transportiert "Abfallstoffe" aus dem Körper.
Bei Verdauungsproblemen: mehr Ballaststoffe zuführen, genügend trinken. (Auch zu diesen Problemen beraten wir Sie
gerne.) Wenn mal keine Zeit zum Kochen bleibt: fertige Diätdrinks aus der Apotheke enthalten alle wichtigen Nährstoffe und sind schnell zubereitet.

Umschalttage können beim Einstieg in die veränderte Ernährungsweise helfen:
ein Obsttag oder Diättage mit Drinks oder Fertigmahlzeiten aus der Apotheke entlasten das Verdauungssystem und bereiten auf die "neue" Ernährung vor.

Wieviel wiegen Sie ?

Sie können die alte Formel für das Idealgewicht getrost vergessen. Die alte Berechnung Körpergröße minus 100, minus 10% ist veraltet, denn sie sagt nicht wirklich aus, welches Idealgewicht Ihnen gut bekommt.

Body-Maß-Index (BMI) berechnen

Der sogenannte Body – Mass – Index, abgekürzt BMI, ist genauer und was besonders wichtig ist, er hat einen medizinischen Hintergrund. Er wurde von Wissenschaftlern erstellt und nicht von Modezeitschriften.

 



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