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Homöopathische Selbstbehandlung


Immer mehr Leute interessieren sich für die Homöopathie und möchten kleinere Beschwerden selbst mit homöopathischen Mitteln heilen. Die Selbstmedikamentation bei leichteren Alltagsproblemen ist sicher sinnvoll. Doch nicht alle Beschwerden sind zur Selbstbehandlung geeignet.

Die Homöopathie ist eine umfangreiche und schwierige Wissenschaft, die erst nach langem und intensivem Studium ausgeübt werden soll. Die Hausapotheke ersetzt auf keinen Fall den Besuch beim Arzt oder Homöopathen. Sie leistet aber wertvolle Dienste bei der Behandlung von ungefährlichen und akuten Beschwerden wie Erkältungen, Fieber, Magen-Darmbeschwerden, Insektenstichen etc.

Während der Dauer einer konstitutionellen Behandlung sollte die homöopathische Apotheke nicht angewendet werden. Sonst könnte die Heilwirkung eines Konstitutionsmittels gestört und unterdrückt werden. Außerdem sind nicht alle homöopathischen Mittel untereinander verträglich.

Zur Findung des homöopathischen Heilmittels ist eine gründliche Fallaufnahme sehr wichtig. Sie beinhaltet die umfassende Beobachtung des Kranken. Dazu einige Beispiele:

Chronische oder immer wieder auftretende Beschwerden eignen sich nicht für die Selbstbehandlung. Sie müssen vom Homöopathen mit tief wirkenden Mitteln behandelt werden. Bei der Selbstmedikamentation ist die Tatsache zu beachten, dass der Organismus in der Regel bei kleineren Unpässlichkeiten genügend Kraft besitzt, sich selbst zu heilen. Es ist wichtig, dass nicht wegen jeder Kleinigkeit zur homöopathischen Hausapotheke gegriffen wird. Um eine gewisse Sicherheit in der Wahl des geeigneten Mittels zu erlangen, besucht man am besten einen Kurs über homöopathische Erste Hilfe, oder erkundigt sich in der Apotheke Ihres Vertrauens. 

 


 

Die homöopathische Selbstbehandlung  


... ist eine Heilmethode, welche sowohl bei akuten wie auch bei chronischen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden kann. Während chronische und immer wiederkehrende Erkrankungen (z.B. Rheuma, Heuschnupfen, chronische Blasenentzündungen, Migräne etc.) in die Hände eines erfahrenen Homöopathen gehören, können einfachere akute Erkrankungen (z.B. Fieber, Erkältungen, Magen-Darmbeschwerden, Insektenstiche etc.) in einem gewissen Ausmaß eigenverantwortlich behandelt werden.

Primär sollten die Selbstheilungskräfte des Patienten evtl. mit Hausmitteln wie Tees, Wickeln, Bädern etc. unterstützt werden. Erst wenn dies nicht ausreicht, respektive die Symptome unerträglich sind, sollte zu homöopathischen Mitteln gegriffen werden.

Wenn Sie die Grundsätze der klassischen Homöopathie kennen und entsprechend das richtige Heilmittel auswählen und verabreichen, werden Sie erfolgreich einfachere gesundheitliche Störungen selbst behandeln können.

In schweren, lebensbedrohlichen Krankheitssituationen ersetzt die Hausapotheke unter keinen Umständen den Arzt.

Falls eine Krankheit regelmäßig auftritt und immer wieder mit einem homöopathischen Mittel selbst behandelt wird, heißt es, dass die Krankheit nicht ganz geheilt ist. Hier braucht es ein tiefer wirkendes Medikament, welches nur mit einer ausführlichen Fallaufnahme durch den Homöopathen verschrieben werden kann.

Falls Sie bereits in einer homöopathischen Behandlung sind, sollten Sie ohne Rücksprache oder Einverständnis mit Ihrem Homöopathen keine Mittel aus der Hausapotheke nehmen. Sonst könnte die Heilwirkung des von ihm verabreichten Mittels gestört oder unterdrückt werden.