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Das Ähnlichkeitsgesetz
Similia similibus curentur


Das Ähnlichkeitsprinzip
Wie bei vielen großen Dingen, half der Zufall bei der Entdeckung mit. So war es auch als Hahnemann zu der Erkenntnis kam, "Ähnliches werde durch ähnliches geheilt". 

Die Grundlage der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsgesetz. "Similia similibus curentur." "Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden." Als Beispiel haben wir bereits die Erfahrungen Hahnemanns mit Chinarinde aufgeführt. Wie daraus folgt, kann eine Krankheit nur mit dem Medikament geheilt werden, das ähnliche Symptome bei einem Gesunden erzeugt.

Was ist darunter zu verstehen? Sie haben sich z.B. erkältet, klagen über Tränenfluss, Augenjucken oder -brennen, Kitzeln der Nase, Niesreiz und haben ein wässriges, scharfes, wundmachendes Nasensekret entwickelt.

Es kann Ihnen nun nur jenes homöopathische Mittel helfen, welches in der Lage ist, diese Krankheitssymptome an einem Gesunden zu produzieren.

Schneiden Sie z.B. Küchenzwiebeln, so entwickeln Sie innerhalb kurzer Zeit obengenannte Symptome von Augenbrennen, scharfem Nasenausfluss etc. Die Küchenzwiebel hat bei einem Gesunden Krankheitssymptome entwickelt.

Entwickeln Sie nun die gleichen oder ähnliche Symptome wie bei der vorgenannten Erkältung, so wird das aus der Küchenzwiebel hergestellte homöopathische Mittel Allium cepa diese Erkältung heilen.

Eine Beschreibung, dass Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen sei, kann man ansatzweise bereits in den alten Schriften des griechischen Arztes Hippokrates (460 - 377 v.Chr.) finden. Auch Paracelsus (1493 - 1541) deutete in seinen Werken auf dieses Prinzip hin.

Doch Hahnemann hat als erster das Erkannte mit aller Gründlichkeit und Beharrlichkeit weiter verfolgt und zu einer fundierten Heilmethode entwickelt.