Vitamine 

              
Der Begriff Vitamin leitet sich von dem lateinischen Wort Vita ab, das Leben bedeutet. Und so ist es, ohne Vitamine könnten wir noch soviel Nahrung zu uns nehmen, wir könnten sie nicht verwerten und würden krank.

Unser Körper ist nicht in der Lage diese lebenswichtigen Stoffe selbst herzustellen, also müssen wir sie mit der Nahrung aufnehmen.

Vitamine sind so effiziente Powerstoffe, daß sie bereits in geringen Mengen große Wirkung haben, allerdings werden sie bei jedem Vorgang verbraucht, es muß also ständig für Nachschub gesorgt werden.

Man unterteilt Vitamine in fett- und wasserlösliche Formen ein.

Das Bedeutet, fettlösliche Vitamine benötigen Fette, damit unser Körper sie aufnehmen kann.                                                                                                                                     
 
Zu diesen fettlöslichen Vitaminen gehören Vitamin A, D, E und K.

Vitamin C, Vitamin B 1, B2, B6 und B12 können ohne Fettbeigabe aufgenommen und verwertet werden.

Eine optimale Versorgung mit Vitaminen kann natürlich nur über eine möglichst vollwertige und naturbelassene Ernährung erfolgen. Ist dies nicht möglich, sollten Sie sich für die Einnahme von Vitamin-Präparaten aus der Apotheke entscheiden.

Lebensenergie durch B-Vitamine
Alle Vitamine sind an Stoffwechselprozessen beteiligt, doch vor allem die Gruppe der B-Vitamine helfen unserem Körper aus Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten die nötige Energie zu gewinnen. Außerdem wirken sie auf unser Nervensystem, fördern die Konzentration und heben unsere Stimmung.
B- Vitamine sind hauptsächlich in Vollkornprodukten und Fleisch enthalten. Doch in Phasen größerer Belastung, wie Streß in der Prüfungszeit oder der Schwangerschaft, kann die Versorgung über die Nahrung nicht ausreichen. Hier empfiehlt es sich auf ein Vitamin–B-Präparat zurückzugreifen. Diese Kapseln enthalten die richtige Menge und Mischung dieser wichtigen Vitamin-Gruppe.

Frauen aufgepaßt!
Frauen leiden häufig an einem Mangel an B-Vitaminen. Dieser Mangel äußert sich daran, daß man schnell müde wird, oft unkonzentriert und schlecht gelaunt ist.
Wenn Sie unter Stimmungsschwankungen und Schmerzen in den Tagen vor ihrer Regelblutung leiden, dann sollten Sie einmal ausprobieren, ob ein Vitamin-B-Präparat die Beschwerden lindert. Ein positiver Nebeneffekt ist eine strahlende und reine Haut.

Die Schutztruppe unter den Vitaminen
Eine weitere Gruppe der Vitamine ist so interessant, daß es sich lohnt sie näher zu betrachten. 
Dies sind Vitamin A, C, E und Beta-Carotin. Sie werden auch als Antioxydantien bezeichnet und haben die Fähigkeit den Körper vor den sogenannten „freien Radikalen“ zu schützen. Diese Verbindungen, die sehr schnell, aggressiv und wahllos Körperzellen angreifen, gelten als die Verursacher von Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall. Man vermutet sogar, daß sie an der Entstehung von Alzheimer, Parkinson und Rheuma beteiligt sind.

Übertreiben Sie ruhig etwas!
Viele Fachleute sind der Meinung, wir sollten mehr dieser Vitamine zu uns nehmen, als empfohlen wird, damit sie ihre besondere Schutzfunktion voll entfalten können. Empfehlungen geben an, wieviel Vitamine wir brauchen, um nicht krank zu werden, sie berücksichtigen nicht, wieviel Vitamine eingenommen werden können, um das Entstehen von Krankheiten zu verhindern.

Unseren Bedarf an Vitamin C können wir leicht mit dem Verzehr von frischem Obst und Gemüse steigern.

Beim Vitamin E sieht es schon schlechter aus. Viele junge Frauen, die sich häufig fettarm ernähren, besteht häufig ein Mangel an diesem fettlöslichen Vitamin. Die Hauptquelle unserer Ernährung für Vitamin E liegt in Pflanzenölen. Wer aber nun weiter Diät halten möchte, sollte auf Vitamin E –Kapseln umsteigen.

Können zu viele Vitamine auch schaden?
Durch eine normale Ernährung nimmt man nie zu viele Vitamine zu sich. Einzige Ausnahme: Frauen sollten in den ersten Monaten einer Schwangerschaft keine Leber essen. Leber enthält viel Vitamin A, daß die ersten Entwicklungsschritte ihres Kindes stören kann.
Deshalb sollten Sie auch bei Vitamin A-haltigen Zusatzpräparaten vorsichtig sein. Auch viele Hautcremes enthalten Vitamin A, das über die Haut in den Körper aufgenommen wird.
Alle wasserlöslichen Vitamine, die nicht verwertet werden können, werden mit dem Urin ausgeschieden, dazu zählen die Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C.
Alle fettlöslichen Vitamine, also A, D, K können vom Körper gespeichert werden und könnten somit im schlimmsten Fall auch schaden. Sie sollten sich deshalb bei der Einnahme dieser Vitamine an die Dosierungsempfehlungen halten. Größer Mengen sollten Sie nur in Absprache mit ihrem Hausarzt zu sich nehmen. 


Vitamin
-Sorgt für.....
-Kommt vor in... 
-Soviel wird gebraucht..
-Das passiert bei Mangel:

Vitamin A    Retinol
-Stärkt die Sehkraft, wichtig für die Hauterneuerung und den Schutz vor Sonnenschäden
-Möhren, Paprika, Aprikosen, Eigelb
-2000-5000 i.E.
-Nachtblindheit, trockene Haare, schlechter Hautzustand, Infektionen

Vitamin D    Calciferol
-Knochenaufbau, Muskelarbeit und Entgiftung
-Avocados, Milchprodukte, Seefisch
-3-15 µg
-Gestörter Knochenaufbau, Zahnausfall, Muskelschwäche

Vitamin E   Tocopherol
-Zellschutz, glatte Gefäßwände, Schutz vor Krebs
-Pflanzenöle, Samen, Getreide, Nüsse, Spinat
-400 mg
-Leistungsabfall, Unfruchtbarkeit, Müdigkeit

Vitamin K
-Blutgerinnung, Wundheilung
-Kohl, Spinat, Haferflocken, Tomaten, Käse
-3-120 µg
-Schlecht heilende Wunden, längere Blutungszeiten, Zahnfleischbluten

Vitamin C
-Ascorbinsäure
-Krankheitsabwehr, Eisenaufnahme und -verwertung, Schutz gegen vorzeitiges Altern
-Citrusfrüchte, Kiwi, Paprika,
-1-3 g
-Infektionen, Müdigkeit, schlechtes Zahnfleisch

Vitamin B 1     Thiamin
-Herzarbeit, gesundes Nervensystem
-Vollkorngetreide, Fleisch, Kartoffeln, Bierhefe
-10- 40 mg
-Muskelkrämpfe, Reizbarkeit, Müdigkeit

Vitamin B 2    Riboflavin
-Muskelaufbau, Produktion von Streßhormonen, Energiehaushalt
-Fisch, Geflügel, Weizenkeime, Bierhefe, Nüsse, Milch
-10-40 mg
-Brennende Augen, schuppige Haut, eingerissene Mundwinkel

Vitamin B 3   Niacin
-Intaktes Nervensystem, Hirnstoffwechsel
-Fleisch, Fisch, Geflügel, Weizenkeime, Bierhefe
-50-200 mg
-Appetitlosigkeit, Muskel- und Nervenschwäche

Vitamin B 5   Pantothensäure
-Aufbau von Coenzymen, Schutz vor Entzündungen, gesunde Haut und Haare
-Leber, Vollkorn, Avocados, Hülsenfrüchte, Bierhefe
-10-40 mg
-Depressive Stimmung, rissige Mundwinkel, Haarausfall

Vitamin B 6    Pyridoxin
-Aufbau von Aminosäuren, Blutbildung, gute Nerven
-Vollkorn, Hülsenfrüchte, Leber, Bierhefe, Avocados
-10-30 mg
-Schlechte Haut, rissige Mundwinkel, Haarausfall

Folsäure
-Gute Nerven, Zellerneuerung, Wachstum. Blutbildung
-Leber, Erdbeeren, Bierhefe, Soja, Milch, Käse
-400- 1000 µg
-Schlafstörungen, Angst, Wachstumsstörungen, Blutarmut

Vitamin B 12    Cobalamin
-Gute Nerven, ausgelichene Stimmung, Eisenverwertung
-Fisch, Milch, Eier, Käse, Hefe
-5-15 µg
-Schleimhautschäden, Depressionen, Müdigkeit

Biotin
-Gesunde Haare, Haut und Fingernägel, gesunde Darmflora
-Eigelb, Tomaten, Soja, Bierhefe
-100-500 µg
-Trockene Haut, trockenes Haar, rissige Fingernägel



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